Fragen und Antworten

Wieviel kostet ein Modul?    

Bei den Modulkosten gibt es einen internen und externen Preis. Als interne Teilnehmende gelten alle, die in einem Kanton arbeiten, der in der Trägerschaft des Bildungsgangs ist. Alle anderen gelten als Externe (Näheres siehe unter "Fachstellen").

   Interner Preis 3 Kurstage:    Fr.    670.-
   Externer Preis 3 Kurstage:   Fr. 1'020.-
   Interner Preis 4 Kurstage:    Fr.    880.-
   Externer Preis 4 Kurstage:   Fr. 1‘285.-

Warum kosten alle Module gleich viel, unabhängig von den Rahmenbedingungen?

Die Einzelmodulkosten berechnen sich aus einem Anteil des gesamten Bildungsganges. In den Bildungsgangskosten sind Kost- und Logis, Modulkosten, etc. inbegriffen. Dies gilt auch für Einzelmodule. Aufgrund des Grundsatzes gleiche Modulkosten für alle Module können keine Reduktionen bei Modulen angeboten werden, welche keine Übernachtungen haben. Auf Wunsch ist bei diesen Modulen eine Übernachtung ohne Zusatzkosten möglich. Zusätzliche Reisespesen werden zurückerstattet. Hier ist anzumerken, dass sämtliche Module von den Trägern und den Landeskirchen stark subventioniert werden.

Ich habe mich für ein Modul angemeldet. Wer ist für mich zuständig?

Die Zuständigkeit für die  Module liegt bei der durchführenden Kursleitung. Diese ist verantwortlich, dass die nötigen Unterlagen an die Kursteilnehmer gelangen. Organisatorische Fragen zu einem Modul werden ebenfalls von der durchführenden Fachstelle beantwortet.

Welche Anstellungsvoraussetzungen muss ich erfüllen um an einem Modul teilzunehmen?

Es wird vorausgesetzt, dass ein Praxisfeld in der Jugendpastoral vorliegt.  Weitere Informationen und die genauen Voraussetzungen sind im Gespräch mit der zuständigen Fachstelle zu klären.

Was ist unter einem Kompetenznachweis zu verstehen?

Jedes Modul, welches mit einem Zertifikat abgeschlossen wird, beinhaltet einen Kompetenznachweis. Darin wird aufgezeigt, dass die Teilnehmenden den Modulinhalt anhand einer praxisorientierten Aufgabe umsetzen, evaluieren und reflektieren können. Der Kompetenznachweis umfasst ca. 10 Seiten. Um diesen einzureichen hat der oder die Teilnehmende 6 Monate Zeit.

Ich habe eine Frage an den Bildungsgang: Wer ist meine Ansprechperson?

Grundsätzlich sind alle Informationen auf der Webseite auffindbar. Bei spezifischen Fragen kann man sich jederzeit an die Fachstelle des Arbeitskantons oder an das Zentralsekretariat wenden.

Was verstehe ich unter Ausbildungscoaching?

Schliesst man ein Modul mit einem Kompetenznachweis ab, sind 3 Ausbildungscoachings pro Modul vorgesehen. Diese sollen helfen das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Weitere Infos hier.

Wie sind Jungwacht Blauring und der Verband der katholischen Pfadis eingebunden?

Die beiden Jugendverbände sind Mitglied der Trägerschaft mit dem Ziel die Präses gezielt auszubilden. Für Leiter und Leiterinnen, Mitarbeitende und Präses der Jugendverbände gelten spezielle Konditionen. Weitere Infos können bei den beiden Verbänden eingeholt werden.

Welche Module soll ich als Präses besuchen?

Die Jugendverbände haben gemeinsam definiert, dass die Module Beraten und Begleiten, Umgang mit Konflikten, Spirituelle Prozesse begleiten, Persönlichkeitsstärkung und Berufsfeldgestaltung eine umfassende Präsestätigkeit ermöglichen. Für diese Module gelten unabhängig vom Arbeitsort die internen Tarife.

Was beinhaltet das Selbststudium?

Für jedes Modul ist eine bestimmte Zeit des Selbststudiums vorgesehen. Nicht alle Kursinhalte können während der Präsenztage abgearbeitet werden. Zur Vor- und Nachbereitung der Kurstage wird Material zum Einlesen abgegeben. Aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen der Modulteilnehmer/-innen ist das Selbststudium auch dafür da, dass alle Teilnehmer mit einem vergleichbaren Wissen in das Modul starten.

Wo steht der Bildungsgang in der Bildungslandschaft?

Die Ausbildung zum kirchlichen Jugendarbeiter / zur kirchlichen Jugendarbeiterin nach ForModula ist eine kirchliche Ausbildung. Sie berechtigt zur Arbeit innerhalb der Kirche und beinhaltet keinen staatlichen Abschluss (vergleiche Katechetin nach ForModula). Der Bildungsgang steht in der Bildungsystematik auf der Stufe der höheren Berufsbildung.

Ich habe schon Ausbildungen im sozialen Bereich gemacht, kann ich diese anrechnen lassen?

Grundsätzlich ist es möglich Ausbildungsinhalte früherer Aus- und Weiterbildungen dem Bildungsgang anrechnen zu lassen. Dies erfordert ein Äquivalenzverfahren, welches die zuständige Fachstelle gerne im Detail erklärt.

Was muss ich mir unter der Abschlussprüfung vorstellen?

Die Abschlussprüfung umfasst den gesamten Lernstoff der 12 besuchten Module. Sie soll aufzeigen, dass ein Bildungsgangteilnehmer / eine Bildungsgangteilnehmerin die Inhalte verstanden hat und umsetzen kann. Genaueres ist im Prüfungsreglement nachzulesen.

Ich würde gerne ein Modul besuchen, muss aber später kommen und früher gehen.

Grundsätzlich gilt: Ein Modul muss zu 90% besucht werden, um dieses abzuschliessen und das Zertifikat zu erhalten. Die Detailplanung der einzelnen Module kann voraussetzen, dass auch am Abend gearbeitet wird. Genauere Informationen sind bei der durchführenden Fachstelle einzuholen.

Warum finde ich keine weiterführenden Informationen über die Module M3 und M4 auf der Webseite?

Die theologischen Module 3 und 4 werden vom Theologisch-pastoralen Bildungsinstitut TBI durchgeführt. Auf reformierter Seite sind äquivalente Angebote zu besuchen. Genauere Infos und die Möglichkeit eines Äquivalenzverfahrens sind mit der zuständigen Fachstelle zu klären.

Wie stellt mich eine Pfarrei nach dem Abschluss des Bildungsgangs an?

Die schweizerische Bischofskonferenz hat auf katholischer Seite die Anerkennung des Bildungsgangs und Berufes in allen Bistümern beschlossen. Die genauen Anstellungsbedingungen sind am besten mit der Fachstelle des Arbeitskantones zu klären.

Wie lange ist ein Modulzertifikat gültig?

Modulzertifikate sind 5 Jahre gültig. Das bedeutet, dass sich die Kandidatin/der Kandidat nach dem Erwerb des ersten Modulzertifikats innerhalb von 5 Jahren zur Abschlussprüfung anmelden muss. In Grenzfällen entscheidet die Qualitätssicherungskommission (QSK) über Ausnahmen. Hierzu ist ein schriftlich begründetes Gesuch an die QSK zu stellen.

Ich habe ein Modulzertifikat vor mehr als 5 Jahren erbracht. Wie gehe ich vor?

Die zuständige Aufnahmestelle klärt ab, ob die damals gültigen Inhalte noch immer gültig sind. Je nach Aktualität entscheidet sie, ob nur noch ein summarischer bzw. angepasster Kompetenznachweis zu machen ist. Wenn lange zurückliegend und alle Inhalte und Ziele, samt Kompetenzen sich verändert haben, muss das Modul nochmals besucht  und der Kompetenznachweis gemacht werden.  

Ich habe keinen SEK II Abschluss. Kann ich diese Ausbildung machen?

Unter diesen Voraussetzungen muss ein Gleichwertigkeitsverfahren durchlaufen werden. Dabei wird geprüft, ob die bisherigen Ausbildungsleistungen einer Lehre entsprechen. Richtlinien betr. Gleichwertigkeit: In der Regel dauert eine Lehre 3 Jahre (120 Ausbildungs- resp. Schultage). Plus berufliche Erfahrung: 3 Jahre à  4 Arbeitstage bei etwa 45 Schulwochen. Berufliche Tätigkeit: ca. 540 Arbeitstage (wovon ca. 1/5 ausbildungsähnlichen Charakter haben sollten = berufliches Lernen am Arbeitsplatz, also rund 100- 110 Tage). Schön wäre (ist) es, wenn eine Prüfung oder Examen abgeschlossen wurde (Prüfung, Examen, etc.), damit man auch sieht, dass eine Person etwas durchziehen und abschliessen kann. Das erhöht die Prognose der Abschlussmöglichkeit.
Die Fachstellen klären mit Hilfe des Lebenslaufs ab, ob Gleichwertigkeit gegeben ist. Im anderen Fall sind ergänzende Massnahmen zu absolvieren (z.B. ist der Besuch eines Allgemeinbildungskurses (z.B. Bei AKAD) angezeigt. Wie bei der Gleichwertigkeitsanerkennung für Module wird das Gesuch bei der Qualitätssicherungskommission eingereicht. Für die Gleichwertigkeitsverfahren sind die zuständigen Fachstellen Ansprechort.

 

 

 

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